Brahms Kontor, Denkmalgeschütztes Kontorhaus in Neustadt, Hamburg, Deutschland
Das Brahms Kontor ist ein Bürohochhaus im Hamburger Stadtteil Neustadt, das mit einer Stahlrahmenkonstruktion errichtet wurde und mit Klinker verkleidet ist. Die Fassade ist mit Bronzeskulpturen verziert, und das Gebäude gehört zur Kategorie der Kontorhäuser, die für Hamburg typisch sind.
Das Gebäude wurde zwischen 1927 und 1931 errichtet und war zu dieser Zeit das höchste weltliche Bauwerk Hamburgs. Den Zweiten Weltkrieg überstand es mit nur geringen Schäden, bevor es 2005 seinen heutigen Namen erhielt.
Der Name stammt von 2005, als das Haus als Brahms Kontor vermarktet wurde; der gegenüberliegende Platz erhielt 1997 zum 100. Todestag des Komponisten den Namen Johannes-Brahms-Platz, statt Karl-Muck-Platz, weil er für die Laeiszhalle warb. Die 1987 bis 1991 renovierte Eingangshalle ist mit leuchtend roten Fliesen ausgekleidet, das Treppenhaus ist im Stil des Art déco.
Das Brahms Kontor liegt im Hamburger Stadtteil Neustadt und ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Rund um das Gebäude gibt es ausreichend Platz, um die Fassade aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten.
Zu den Bronzeskulpturen an der Fassade gehören Figuren, die als "Bronzejünglinge" bekannt sind, sowie ein Elefant namens "Anton". Dieser Elefant hat seinen eigenen Spitznamen und ist bei Passanten, die regelmäßig an dem Gebäude vorbeigehen, ein bekannter Anblick.
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