Bramburg, Burgruine in Hann. Münden, Deutschland.
Bramburg ist eine Burgruine in Hann. Münden an der Weser, bestehend aus noch erhaltenen Mauern und einem großen Turm mit Verliesen darunter. Die Reste liegen auf erhöhter Position über dem Flusstal und bieten Aussichten auf die Umgebung.
Die Burg wurde erstmals 1063 erwähnt und diente lange als Befestigung für das Kloster Bursfelde, bevor sie im 13. Jahrhundert von Raubrittern übernommen wurde. Im Jahr 1458 wurde die Anlage teilweise zerstört und danach nicht wieder aufgebaut.
Die Festung zeigt, wie Burgen im Mittelalter gebaut wurden, um Menschen und Güter zu schützen. Man kann noch heute sehen, wie die Mauern und Türme damals konstruiert waren.
Der Aufstieg zur Ruine dauert etwa 20 Minuten bergauf vom Parkplatz an der L561 und folgt einem markierten Weg. Ein Rundpfad führt um die Anlage herum und ermöglicht verschiedene Blickwinkel auf die Überreste.
Der unterirdische Verlieskammer im Turm ist nur für geduldige Besucher erreichbar, die sich in das enge Innere trauen. Von oben bietet die exponierte Lage eine der wenigen Stellen in der Region, von der man alle drei umgebenden Flussschleifen sehen kann.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.