Burg Wasserburg, Mittelalterliche Burg in Wasserburg am Inn, Deutschland.
Burg Wasserburg ist ein mittelalterliches Schloss auf einer vom Inn-Fluss gebildeten Landzunge in Wasserburg am Inn. Das Bauwerk erstreckt sich über eine Halbinsel mit Verteidigungsmauern, mehreren Gebäuden und Überresten verschiedener Bauphasen, darunter eine Kapelle und eine Rittersaal.
Die Burg entstand um 1200 und wurde später zum Nebenresidenz von Herzog Heinrich XIII., der sie zwischen 1255 und 1290 erheblich erweiterte. Unter der Herrschaft der reichen Herzöge von Bayern-Landshut erlebte das Schloss weitere Vergrößerungen.
Die Schlosskapelle zeigt mittelalterliche Baukunst mit ihren charakteristischen Merkmalen und Handwerkstechniken dieser Zeit. Besucher können hier die religiöse Funktion eines Adelssitzes unmittelbar nachvollziehen.
Besucher können die verschiedenen Bereiche der Anlage zu Fuß erkunden, wobei unterschiedliche Zugänge je nach Baubereich vorhanden sind. Am besten plant man mehrere Stunden ein, um alle Gebäude und Mauern angemessen besichtigen zu können.
Die Lage auf einer vom Fluss umgebenen Halbinsel machte die Burg natürlicherweise leicht verteidigbar und bot Schutz auf vier Seiten. Diese geografische Besonderheit war bei der Wahl des Standorts ausschlaggebend für die mittelalterliche Architektur und Sicherheit.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.