Burg Wernerseck, Mittelalterliche Burgruine in Ochtendung, Deutschland
Burg Wernerseck ist eine mittelalterliche Burgruine bei Ochtendung in Rheinland-Pfalz mit einem fünfeckigen Grundriss und drei runden Ecktürmen. Der Wohnturm der Anlage ist der auffälligste Teil und überragt die übrigen Mauerreste deutlich, während die Überreste der Burg auf einem Hügel über dem Fluss Nette liegen.
Erzbischof Werner von Falkenstein ließ die Burg 1401 als Grenzfestung gegen die Erzbischöfe von Köln im Pellenz-Gebiet errichten. Die Anlage wurde in den folgenden Jahrhunderten beschädigt und verfiel schließlich, bis nur noch die heutigen Reste übrig blieben.
Die Mauern der Burg sind aus dunklem Basalt und hellem Schiefer gebaut, zwei Gesteine, die in der Region leicht zu finden waren und dem Bauwerk ein typisches Erscheinungsbild der Eifel und des Rheinlands geben. Wer die Ruine besucht, kann diese unterschiedlichen Steinarten gut erkennen und direkt in den Mauern beobachten.
Die Ruine ist zu Fuß von Ochtendung aus erreichbar, und der Weg führt durch hügelige Landschaft, sodass festes Schuhwerk sinnvoll ist. Das Gelände rund um die Mauerreste ist uneben, weshalb man beim Gehen aufmerksam sein sollte.
Unter den heutigen mittelalterlichen Mauern liegen Überreste römischer Befestigungen aus dem 4. Jahrhundert, die zeigen, dass dieser Ort schon lange vor dem Bau der Burg militärisch genutzt wurde. Diese älteren Schichten sind beim Besuch nicht immer zu sehen, aber sie liegen buchstäblich unter den Füßen der Besucher.
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