Burg Westerburg, Mittelalterliche Wasserburg in Sachsen-Anhalt, Deutschland
Die Burg Westerburg ist eine mittelalterliche Wasserburg bei Dedeleben in Sachsen-Anhalt, die in einen 350 × 300 Meter großen Ringwall mit Wassergraben eingefügt wurde. Der ovale Kern von etwa 70 Metern Durchmesser besitzt eine bis zu 1,95 Meter dicke Ringmauer, die zugleich die Außenwand der Wohngebäude bildet. Der 33 Meter hohe runde Bergfried ist im Südwesten in diesen Mauerring eingebunden; sein Zugang liegt in 12 Metern Höhe. Nach Westen folgt ein 34 Meter langer kastellähnlicher Anbau mit kleinem Innenhof.
Die Burg wurde 1180 von den Grafen von Regenstein erworben und zu einer bedeutenden Festung ausgebaut. Diese Umgestaltung machte sie zu einem wichtigen Wohnkomplex und Wehrbau der Region.
Die Burgkapelle wurde 1681 unter Henning Adolph von Steinberg und Anna Catharina von Münchhausen fertiggestellt. Ihr hölzerner Kanzelaltar vom Ende des 17. Jahrhunderts trägt die Jahreszahl 1681, ist aber unsigniert; die Ausstattung wird Martin Kraft zugeschrieben. Die Kapelle gehört zu den Räumen, die Besucher in der Anlage sehen können.
Die Burg wird seit dem 2. Juli 2000 als Vier-Sterne-Superior-Hotel mit Restaurant und Spa betrieben. Erreichbar ist sie über den 80 km langen Radwanderweg durch den Altkreis Halberstadt; die Straße der Romanik führt am Gelände vorbei. Die Anlage liegt westlich von Dedeleben in der Gemeinde Huy.
Der älteste Teil der Anlage ist die ovale Kernburg von etwa 70 Metern Durchmesser, deren Ringmauer zugleich die Außenwand der anliegenden Häuser bildet. In diese Mauer ist im Südwesten der 33 Meter hohe runde Bergfried eingebunden, dessen Zugang in 12 Metern Höhe liegt.
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