St. Sixtus, Protestantische Kirche in Badersleben, Deutschland.
St. Sixti in Badersleben ist eine Saalkirche mit einem massigen quadratischen Westturm, der von einem schiefergedeckten Spitzhelm bekrönt wird. Das 1719 mit dreiseitigem Chorschluss umgebaute Schiff hat auf der Nord- und Südseite große Vorhallen, die zusammen mit dem Schiff eine kreuzförmige Anlage ergeben. Innen schließt eine hölzerne Flachtonne mit aufgelegten Rippen den Raum ab, mit einer Westempore und einer zweigeschossigen Nordempore.
St. Sixti ist als mittelalterlicher Bau bezeugt; 1719 wurde sie zu einer barocken Saalkirche mit dreiseitigem Chorschluss umgebaut. Vom spätromanischen Ursprungsbau blieb der massige quadratische Westturm mit Spitzhelm erhalten. Die Gemeinde gehört zum Kirchspiel am Huy im Kirchenkreis Halberstadt der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland.
Die Kirche ist dem heiligen Sixtus geweiht, worauf der Name St. Sixti hinweist. Ihr Altaraufsatz von 1743 zeigt eine geschnitzte Kreuzigungsgruppe, flankiert von marmorierten korinthischen Säulen und großen Standfiguren von Moses, Aaron, Petrus und Paulus. Die Farbglasfenster mit Ölbergszene wurden 1907 von der Firma Ferdinand Müller aus Quedlinburg geliefert.
Die Kirche steht in Badersleben, einem Ortsteil der Gemeinde Huy im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt. Der massige quadratische Westturm mit Spitzhelm und die großen Vorhallen an der Nord- und Südseite dienen draußen zur Orientierung. Der Innenraum wird durch die Holztür unter dem Turm betreten.
Der massige quadratische Westturm ist der einzige erhaltene Teil des spätromanischen Baus; der Rest wurde 1719 als barocke Saalkirche mit dreiseitigem Chorschluss neu errichtet. Große Vorhallen an Nord- und Südseite ergeben mit dem Schiff eine kreuzförmige Anlage.
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