Burg Windecken, Mittelalterliche Burg in Nidderau, Deutschland
Burg Windecken ist ein mittelalterliches Schloss in Nidderau, das auf erhöhtem Gelände nahe der Nidder steht. Der Komplex bewahrt zwei Torbauten aus dem 16. Jahrhundert und Reste der ursprünglichen Ringmauer.
Das Schloss wurde zwischen 1260 und 1262 auf Grund des Bistums Bamberg errichtet und diente den Herren und Grafen von Hanau als Nebenresidenz. Es erlebte schwere Zerstörungen im Dreißigjährigen Krieg, als kroatische Kräfte es 1634 plünderten und schwedische Regimenter 1646 anschließend angriffen.
Der Name leitet sich vom Geschlecht der Windecker ab, die hier einst herrschten. Das Schloss prägt bis heute das Bild der Region und erinnert an die Bedeutung dieses Ortes in der lokalen Geschichte.
Das Schloss beherbergt heute ein Restaurant im Keller, während das ehemalige Verwaltungsgebäude seit 1970 in Wohnungen umgewandelt wurde. Diese Nutzung macht den Ort zu einem Ort zum Speisen und Besuchen, wobei der historische Charakter erhalten bleibt.
Carl Theodor Reiffenstein fertigte 1824 eine detaillierte Zeichnung des Schlosses an, die heute in der Sammlung des Städel Museums aufbewahrt wird. Diese künstlerische Dokumentation zeigt das Eingangstor und die Brücke in einer Zeit, als das Gebäude bereits lange umgenutzt war.
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