Burg Wohldenberg, Mittelalterliche Burgruine in Sillium, Deutschland.
Der Wohldenberg ist eine Burgruine bei Holle in Niedersachsen, die auf einem Hügel im nordwestlichen Teil des Hainbergs liegt. Der restaurierte Bergfried ist das einzige aufrecht stehende Bauwerk und ragt über die übrigen Mauerreste hinaus.
Die Grafen von Wöltingerode ließen die Burg zwischen 1153 und 1160 errichten, um ihre Stellung in der Region Ambergau zu festigen. Nach dem Aussterben des Geschlechts wechselte die Anlage mehrfach den Besitzer und verfiel schließlich im Laufe der Jahrhunderte.
Das Torhaus des Wohldenbergs dient seit dem 17. Jahrhundert als Pfarrhaus und ist damit der einzige noch genutzte Teil der Anlage. Wer die Ruine besucht, sieht diesen Gegensatz zwischen bewohntem Gebäude und verfallenen Mauern deutlich.
Der Bergfried kann bestiegen werden und bietet von oben eine weite Aussicht über die niedersächsische Landschaft. An bewölkten Tagen ist die Sicht eingeschränkt, ein Besuch bei klarem Wetter lohnt sich daher besonders.
Die Burg wurde auf einem Ort errichtet, an dem zuvor ein Opferstein für den germanischen Gott Wodan stand. Dieser Vorgänger aus der Vorchristlichen Zeit ist einer der Gründe, warum der Hügel schon vor dem Mittelalter als besonderer Platz galt.
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