Deutsche Bank IBCF, Büroturm in Frankfurt-Innenstadt, Deutschland.
Die Deutsche Bank IBCF war ein 93 Meter hohes Hochhaus mit 21 Geschossen, das sich durch einen rechteckigen Grundriss und eine braune Stahlfassade mit horizontal angeordneten Fensterstreifen auszeichnete. Die Fassade prägte das Erscheinungsbild des Gebäudes und gab ihm eine klare, moderne Struktur.
Das Gebäude entstand zwischen 1969 und 1971 nach Entwürfen des Architekten F. Wilhelm Simon und diente der Deutschen Bank als Investmentbanking-Zentrum. Nach fast 50 Jahren wurde es 2018 abgerissen und machte Platz für die Weiterentwicklung des Finanzplatzes.
Das Gebäude verkörpert die Funktionalität und Schlichtheit der International Style Architektur mit seiner nüchternen Gestaltung und horizontalen Fensterreihen, die den gesamten Baukörper prägen. Diese Designprinzipien spiegeln die Rolle des Hochhauses als modernes Symbol der Finanzwirtschaft wider.
Das Hochhaus befand sich an zentraler Stelle in Frankfurts Finanzdistrikt mit seinem Haupteingang an der Großen Gallusstraße. Besucher konnten das Gebäude leicht erreichen, da es sich in unmittelbarer Nähe anderer prominenter Banktürme und Verkehrsknotenpunkte befand.
Das Gebäude spielte eine Rolle in der Filmgeschichte, als es als Drehort für eine Episode der Krimiserie Tatort diente. Diese Verbindung zeigt, wie der Turm in der Kulturlandschaft Frankfurts verankert war, bevor er verschwand.
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