Französisch-reformierte Kirche, Klassizistische protestantische Kirche in der Eschersheimer Landstraße, Frankfurt, Deutschland.
Die Französisch-reformierte Kirche ist ein neoklassizistisches Gotteshaus an der Eschersheimer Landstraße mit weißen Wänden, symmetrischer Fassade und großen Fenstern. Der Innenraum wird durch das Tageslicht hell erleuchtet und bietet Platz für Gottesdienste sowie Versammlungen der Gemeinde.
Das Gebäude wurde zwischen 1789 und 1792 erbaut und diente zunächst französischen Hugenotten-Flüchtlingen als Zufluchtsort. Nach seiner Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde es 1951 wiederaufgebaut und funktioniert seitdem als Gotteshaus für die französischsprachige protestantische Gemeinde.
Die Gemeinde spricht Französisch in ihren Gottesdiensten und schafft einen Raum, in dem sich frankfurter Franzosen und Französischsprachige treffen. Besucher bemerken das gemischte Publikum und hören die Sprache bei den regelmäßigen Zusammenkünften.
Besucher können an französischsprachigen Gottesdiensten teilnehmen, die regelmäßig stattfinden. Der Ort ist zentral gelegen und leicht zugänglich für alle, die das Gebäude und die Gemeinde kennenlernen möchten.
In den Jahren 1685 bis 1695 fanden etwa 46000 französische und pfälzische Flüchtlinge in dieser Kirche Unterschlupf und Unterstützung. Diese beeindruckende Zahl zeigt, wie wichtig der Ort als Zufluchtsstätte für verfolgte Menschen war.
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