Dreigurtbrücke Düren, Stahleisenbahnbrücke in Düren, Deutschland
Die Dreigurtbrücke ist eine Stahlkonstruktion über die Rur, die durch ihre drei Hauptträger definiert wird. Das Bauwerk verbindet die Eisenbahnstrecke und ist eine technische Leistung aus dem frühen 20. Jahrhundert.
Das Bauwerk wurde zwischen 1928 und 1929 errichtet und ersetzte eine ältere Steinbogenbrücke. Die Einweihung fand 1930 statt und markierte den Übergang zu modernen Stahlkonstruktionen.
Die Brücke trägt ihren Namen nach den drei Stahlträgern, die ihre charakteristische Form prägen und bei Zugfahrten deutlich sichtbar werden. Dieses Merkmal macht sie zu einem erkennbaren Wahrzeichen der Eisenbahnstrecke für Reisende.
Die Brücke kann vom Rur-Ufer oder von der nahen Eisenbahnstrecke aus beobachtet werden, wobei sie am besten von unten sichtbar ist. Besucher sollten beachten, dass es sich um eine aktive Eisenbahnstrecke handelt.
Der Ingenieur Robert Tils entwickelte eine innovative Konstruktion mit zwei unteren Trägern, die ein ungewöhnliches Abstützungssystem bildeten. Diese Lösung war für damalige Verhältnisse technisch bemerkenswert.
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