Dorfkirche Schönwalde-Glien, Pfarrkirche der evangelischen Kirchengemeinde in Schönwalde-Glien
Die Dorfkirche Schönwalde-Glien ist ein barockes Kirchengebäude aus dem 18. Jahrhundert mit roten Backsteinwänden und einem markanten hölzernen Turm mit pyramidenförmigem Dach. Im Inneren findet sich ein flaches Deckengewölbe, eine breite Holzempore an der Westseite, ein bemalter Holzaltar mit Blumenverzierungen und eine prächtig restaurierte Orgel von 1738 mit zwölf Registern.
Die Kirche wurde 1737 erbaut, um ein beschädigtes älteres Gebäude zu ersetzen, und wurde von Otto Rollas du Rosey, einem wohlhabenden Grundbesitzer, finanziert. Ein bedeutender Bewohner war Johann Gustav Reinbeck, ein Aufklärungsdenker und Vertrauter du Roseys, dessen Grabmonument unter dem Altar liegt.
Die Kirche trägt den Namen des Ortes Schönwalde-Glien und steht im Zentrum des dörflichen Lebens. Sie wird heute noch für Gottesdienste und Hochzeiten genutzt und bleibt ein Ort, wo die Gemeinschaft zusammenkommt.
Die Kirche ist in einem ruhigen Dorfgebiet leicht zu erreichen und bietet ein ruhiges Umfeld zum Erkunden mit natürlichem Licht durch große Fenster. Besucher sollten voraus planen oder während spezieller Veranstaltungen kommen, um die Kirche zu betreten.
Die Kirche beherbergt eine seltene Orgel von Joachim Wagner aus dem Jahr 1738, einem der berühmtesten Orgelbauer seiner Zeit, die noch heute ihren ursprünglichen Klang bewahrt. Dieses Instrument mit seinen zwölf Registern wird gelegentlich während Konzerten gespielt und füllt den Raum mit historischem Klang.
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