Einsiedelner Kapelle, Barockkapelle in Rastatt, Deutschland.
Die Einsiedelner Kapelle ist eine barocke Kapelle in Rastatt mit aufwendig verzierter Fassade und zwei Heiligenfiguren an der Eingangstür. Das Gebäude verfügt über zwei Ebenen: oben der Hauptbereich mit ornamentalen Details, unten ein Raum mit historischen Gräbern.
Die Kapelle wurde 1715 von Johann Michael Ludwig Rohrer als Nachbau der Schweizer Wallfahrtskirche Maria Einsiedeln erbaut. Sie entstand im Kontext des Friedens von Rastatt und zeigt den Einfluss religiöser Pilgerorte auf die lokale Architektur dieser Zeit.
Die Kapelle beherbergt eine Nachbildung der Schwarzen Madonna von Einsiedeln, umgeben von goldenen Blitzen und Engeln. Der Innenraum wirkt schlicht und konzentriert sich ganz auf dieses religiöse Motiv.
Der Besucher kann das Hauptgeschoss erkunden und dann hinunter in den unteren Bereich mit den historischen Gräbern gehen. Beachten Sie, dass das Gebäude eine Treppe hat, daher sollten Sie bequeme Schuhe tragen.
Im unteren Bereich der Kapelle befindet sich eine Nachbildung der Geburtsgrotte von Bethlehem, die an das heilige Reiseziel erinnert. Unter dem Kapellengebäude ruhen auch Gräber der Piaristischen Väter aus dem 18. Jahrhundert.
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