Elsterstausee Bösdorf, Stausee in Deutschland
Das Elster-Stausee Bösdorf ist ein Wasserbekken südlich von Leipzig, umgeben von grünen Wiesen und flachem Gelände. Die Wasserfläche wirkt ruhig und bietet weite Ausblicke, wobei der Damm etwa 2800 Meter lang ist und verschiedene Tiefenzonen aufweist.
Das Stausee wurde zwischen 1933 und 1935 gebaut, um den Fluss der Weißen Elster zu kontrollieren. Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte es sich zum beliebten Freizeit- und Badeplatz, bis Bergbau in der Nähe ab den 1970er Jahren die Wassermenge verminderte.
Das Wasser lockte Einheimische seit den 1950er Jahren an, die zum Schwimmen, Segeln und für Freizeitaktivitäten kamen. Heute erinnert der Ort an diese Zeit und zieht Besucher an, die die offene Landschaft schätzen und die Nähe zur Natur suchen.
Der Ort ist gut durch einfache Wege und Pfade erreichbar, die für alle Altersgruppen zugänglich sind. Besucher finden offene Grassflächen zum Spazieren, Radfahren und ruhigen Entspannen mit weiten Ausblicken.
Seit der Trockenlegung leben hier Wisente, eine seltene Wildrinderrasse, die auf den Grassflächen grasen und das Gelände beleben. Diese Rinder sind eine unerwartete Begegnung für Besucher, die an einem ehemaligen Wassersee vorbeilaufen.
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