Elsterstausee Bösdorf, Stausee in Deutschland
Das Elsterreservoir Bösdorf ist ein ehemaliges Wasserreservoir südlich von Leipzig, das heute größtenteils aus offenem Grasland besteht. Ein langer Erddamm begrenzt das Gelände, während flaches Terrain und weite Blicke das Bild prägen.
Das Reservoir wurde in den 1930er Jahren angelegt, um den Abfluss der Weißen Elster zu regulieren. Ab den 1970er Jahren führte der nahegelegene Braunkohleabbau dazu, dass der Grundwasserspiegel sank und das Becken nach und nach trocken fiel.
Das Wasser lockte Einheimische seit den 1950er Jahren an, die zum Schwimmen, Segeln und für Freizeitaktivitäten kamen. Heute erinnert der Ort an diese Zeit und zieht Besucher an, die die offene Landschaft schätzen und die Nähe zur Natur suchen.
Das Gelände ist über einfache Wege gut zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar. Es gibt keine ausgewiesenen Einrichtungen, weshalb ein Besuch am frühen Morgen oder Abend am ruhigsten ist.
Auf dem ausgetrockneten Becken weiden heute Wisente, eine der seltensten Rinderarten Europas. Wer durch das Grasland spaziert, kann diese großen Tiere aus nächster Nähe beobachten, was für die meisten Besucher völlig unerwartet ist.
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