Fortunabad, Naturbad in Knautkleeberg, Leipzig, Deutschland
Das Fortunabad ist ein ehemaliges Freibad im Leipziger Stadtteil Knautkleeberg, das heute als Angelgewässer dient. Die Gesamtwasserfläche von 25.370 Quadratmetern gliedert sich in drei Abschnitte von 140 bis 200 Metern Länge, die jeweils durch einen Damm getrennt sind; die mittlere Tiefe beträgt 1,5 Meter. Gespeist wird es über den Fortunabadgraben vom Elstermühlgraben, entwässert über den Windorfer Augraben in denselben. Es liegt im Auenwald zwischen der Weißen Elster und dem Knauthainer Elstermühlgraben.
Der Ort entstand 1890 als Grube zur Tongewinnung für die Ziegelproduktion. 1920 wurde das Gelände in einen Badeplatz umgewandelt und entwickelte sich zu einem beliebten Naherholungsgebiet.
Der Name Fortunabad stammt vom Bad selbst, das die Gemeinde Knautkleeberg am 20. August 1920 eröffnete; eine Familie Fortuna nennen die Quellen nicht. Ab 1923 wurde das Bad als GmbH mit etwa 50 Gesellschaftern betrieben, vor allem Vereine, die Aufgaben beim Betrieb übernahmen. Heute angeln dort Leute auf Aal, Hecht, Karpfen, Schleie, Wels, Weißfische und Zander.
Das Fortunabad ist kein Badegewässer mehr: Es wird vom Deutschen Anglerverband e.V. genutzt, Baden ist daher nicht gestattet. Die drei durch Dämme getrennten Becken liegen im Auenwald östlich von Knautkleeberg, zwischen der Weißen Elster und dem Knauthainer Elstermühlgraben. Angler beachten die mittlere Tiefe von 1,5 Metern und den Zulauf über den Fortunabadgraben.
Die drei Wasserflächen sind durch Dämme getrennt und werden über den Fortunabadgraben vom Elstermühlgraben gespeist; der Ablauf erfolgt über den Windorfer Augraben. Angler fangen heute vor allem Aal, Hecht, Karpfen, Schleie, Wels, Weißfische und Zander.
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