Naturbad Leipzig-Südwest, Naturbad in Leipzig, Deutschland
Das Naturbad Leipzig-Südwest ist ein Schwimmzentrum auf rund 4,4 Hektaren Land mit natürlich gefiltertem Wasser, Liegewiesen und Grünflächen zum Entspannen. Besucher finden verschiedene Bereiche zum Sonnenbaden, Schwimmen und Verweilen vor.
Eine etwa 2 Hektar große Kiesgrube zwischen Windorf und Knautkleeberg füllte sich nach ihrer Aufgabe in den 1960er Jahren mit Grundwasser und wurde bereits zum Baden genutzt. Am 29. Mai 1968 begann der Umbau zum Naherholungsgebiet, finanziert größtenteils aus Überschüssen des VEB Zahlenlotto und ausgeführt von Angehörigen des VEB Gießereianlagen Leipzig. 1970 wurde das Naturbad Südwest eingeweiht; nach der Flutung des Cospudener Sees stieg der Wasserspiegel um etwa 10 Meter und große Teile des Strandes verschwanden.
Die Leipziger nennen den See Kiesgrube, nach der früheren Kiesgrube. Finanziert wurde die Badeanlage größtenteils aus Überschüssen der in Leipzig ansässigen DDR-Lottogesellschaft VEB Zahlenlotto, geplant und ausgeführt von Angehörigen des VEB Gießereianlagen Leipzig. Seit 2004 stuft die Stadt das Areal als Landschaftssee ein: Baden erfolgt auf eigene Gefahr, und der See wird auch als Angelgewässer genutzt.
Die Anlage liegt an der Dieskaustraße 292 zwischen Windorf und Knautkleeberg. Seit 2004 ist sie als Landschaftssee eingestuft: Das Baden erfolgt auf eigene Gefahr, es gibt keine Aufsicht und keine Umkleiden, und der See wird auch als Angelgewässer genutzt. Der frühere Strand an der Westseite verschwand weitgehend, als der Wasserspiegel nach der Flutung des Cospudener Sees um etwa 10 Meter anstieg.
Ein Klimawald wurde 2010 am Nordufer gepflanzt, um den Kohlendioxidgehalt in der Umgebung zu senken. Diese Bepflanzung ist Teil der städtischen Bemühungen, das Gelände umweltverträglicher zu gestalten.
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