Kleinkastell Burlafingen, Römische Ausgrabungsstätte nahe Burlafingen, Deutschland.
Das Castellum von Burlafingen ist ein römisches Militärlager aus dem 2. Jahrhundert, das als Wehranlage an der Grenze des Imperiums diente. Die Überreste zeigen noch heute die quadratische Grundrissform des Lagers mit seinen Befestigungswällen und Gräben.
Das Lager wurde um das 2. Jahrhundert gegründet, um die römische Grenze gegen Germanenvölker zu schützen. Nach etwa 200 Jahren wurde es aufgegeben, als sich die politischen Grenzen des Reiches verschoben.
Der Ort zeigt Spuren römischer Soldaten, die hier vor fast 2000 Jahren stationiert waren. Man kann sehen, wie sie ihre Lager aufgebaut haben und welche Gegenstände sie im Alltag benutzten.
Der Ort liegt in einer offenen Landschaft und lässt sich gut zu Fuß erkunden. Am besten bringt man festes Schuhwerk mit, da der Boden uneben ist und Informationstafeln helfen, die Ruinen zu verstehen.
Unter der Erde liegen noch unergrabene Schichten, die Informationen über Leben und Handel im römischen Lager bewahren. Archäologen finden dort regelmäßig Gegenstände, die zeigen, wie Soldaten mit lokalen Menschen in Kontakt standen.
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