Flottmann-Hallen, Kulturzentrum und Architekturdenkmal in Herne, Deutschland.
Die Flottmann-Hallen sind ein Kulturzentrum in den Gebäuden einer ehemaligen Maschinenfabrik aus dem Jahr 1908. Das Gelände bietet Ausstellungsräume, Spielstätten für Aufführungen und einen Skulpturenpark in einer Umgebung aus Fabrikarchitektur.
Der Komplex entstand um 1908 als Fabrik für Bergbaumaschinen und Bohrgeräte und setzte diese Produktion über Jahrzehnte fort. Nach 1983 schloss die Fabrik und wurde schrittweise in eine Stätte für Kultur und Kunst umgewandelt.
Der Ort trägt den Namen des Gründers und ehrt die Handwerker, die hier Maschinen bauten. Besucher sehen heute an verschiedenen Ecken des Geländes Spuren dieser Vergangenheit, die bis in die gegenwärtige Nutzung hineinwirken.
Das Gelände ist an der Straße des Bohrhammers zu finden und lässt sich leicht zu Fuß erkunden, da alles auf einem zusammenhängenden Areal verteilt ist. Besucher sollten ausreichend Zeit mitbringen, um die Gebäude, Ausstellungen und den Park gemütlich durchzuwandern.
Das Außengelande zeigt eine Sammlung von Kunstwerken und bewahrt ein Jugendstil-Schmiedetor aus der Zeit der ursprunglichen Fabrik. Diese Details bieten einen interessanten Kontrast zwischen industrieller Vergangenheit und gegenwartigem Kunstbereich.
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