Tippelsberg–Berger Mühle, Naturschutzgebiet in Bochum, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Das Tippelsberg-Berger Mühle Naturschutzgebiet ist eine geschützte Grünfläche in Bochum, die sich aus Wäldern, Feuchtgebieten und Bächen zusammensetzt. Das Gebiet umfasst etwa 53 Hektar und wird durch ein Netzwerk von Wegen erschlossen, die Besucher durch verschiedene Landschaften führen.
Das Naturschutzgebiet wurde 1989 offiziell als geschützter Bereich ausgewiesen und 1998 in den städtischen Landschaftsplan aufgenommen. Der Tippelsberg selbst wurde früher als Deponie für Bauschutt genutzt, bevor er sich zu einer grünen Oase mit reicher Tier- und Pflanzenwelt entwickelte.
Das Naturschutzgebiet ist für die Bevölkerung Bochums ein wichtiger Rückzugsort in der dicht bebauten Industrieregion. Familien und Naturliebhaber nutzen die Wälder und Feuchtgebiete, um dem Alltag zu entfliehen und die Rhythmen der Jahreszeiten hautnah zu erleben.
Der Naturpfad startet an einem kleinen Parkplatz an der Ecke Stembergstraße und Zillertalstraße, wo Informationstafeln und Karten verfügbar sind. Die etwa 5,5 Kilometer lange Route ist mit dem Wegweiser 'Füchslein' markiert und bietet auch Abkürzungsmöglichkeiten für kürzere Rundgänge.
Das Gebiet wurde früher als Deponie genutzt, hat sich aber zu einem der wichtigsten Lebensräume für seltene Pflanzen wie großflächige Bestände der Sumpfschachtelhalm entwickelt. Diese Transformation zeigt, wie Natur auch nach menschlicher Nutzung wieder wachsen und gedeihen kann.
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