Siedlung Westhausen, Wohnkomplex in Praunheim, Deutschland
Frankfurt-Westhausen ist eine Wohnsiedlung in Praunheim, die aus Reihenhäusern besteht, die in parallelen Reihen angeordnet sind und durch Wege verbunden werden. Das Gelände wird durch breite Grünstreifen strukturiert, wo Birken und Nussbäume wachsen und Spielplätze für Kinder angelegt sind.
Die Siedlung entstand ab September 1929 nach Plänen von Ernst May und seinem Team, wobei über 1.100 Wohnungen in zwei Bauabschnitten entstanden. Das Projekt zeigte neue Ansätze zum Wohnungsbau in der Weimarer Republik und prägte die Stadtentwicklung dieser Zeit.
Die Wohnsiedlung trägt den Namen ihres westlichen Standorts und zeigt bis heute die Gestaltungsprinzipien der 1920er-Jahre Moderne. Besucher sehen noch immer, wie die Gebäude und grünen Wege zusammen einen nachbarschaftlichen Raum schaffen, der Wohnen und Gemeinschaft verbinden sollte.
Besucher können die Siedlung zu Fuß erkunden und durch die grünen Wege zwischen den Hausgruppen gehen. Die flache Topografie und die klare Gliederung machen es leicht, sich zu orientieren und die Gesamtanlage zu verstehen.
Die Häuser folgen dem sogenannten ZwoFa-Typ, einem Design, das ursprünglich für Einfamilienhäuser gedacht war. Allerdings wurden sie praktischerweise in Zweifamilienhäuser umgewandelt, um die Mietkosten für Bewohner zu senken.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.