Sternbrücke Rödelheim
Die Sternbrücke Rödelheim ist eine Steinbogenbrücke in Frankfurt, die das Gebiet des Ochsengrabens, eines einstigen Wasserlaufs, überspannt. Sie besitzt sechs Pfeiler und sieben Gewölbebögen aus rötlichem Mainzersandstein mit klassischem barockem Design.
Die Brücke wurde zwischen 1803 und 1807 erbaut, um die Stadtteile Bockenheim und Rödelheim zu verbinden und ersetzte eine mittelalterliche Holzbrücke. Sie war Teil einer historischen Handels- und Verkehrsroute namens Cölnische Hohen Heer- und Geleitstraße und unterstützte das Wachstum der Region über zwei Jahrhunderte.
Die Sternbrücke Rödelheim trägt ihren Namen nach einem früheren Gasthaus namens Zum Stern, das in der Nähe stand und die Identität dieses Ortes prägte. Heute erinnert dieser Name an die lokale Geschichte und wie eng das Bauwerk mit dem alltäglichen Leben der Bewohner Rödelheims verflochten ist.
Die Brücke ist leicht zu Fuß, mit dem Fahrrad oder Auto erreichbar und hat breite Gehwegen und Radwege auf beiden Seiten für sichere Überquerung. In der Nähe befinden sich Buslinien M34 und M72 mit einer Station nur wenige Meter östlich, was den Zugang mit öffentlichen Verkehrsmitteln erleichtert.
Ein Maler namens Carl Engel wohnte in einem schlossähnlichen Haus direkt an der Brücke und malte Szenen der ländlichen Arbeit, die das Leben in dieser Gegend im 19. Jahrhundert dokumentierten. Diese künstlerische Verbindung macht die Gegend zu einem besonderen Teil der Frankfurter Kunstgeschichte.
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