Freiburger Totentanz, Mittelalterliche Gemäldesequenz im Alten Friedhof, Freiburg im Breisgau, Deutschland.
Der Freiburger Totentanz ist eine Gemäldeserie mit zwölf Szenen, die ein zentrales Jüngestes-Gericht-Bild umrahmen und sich über dem Eingang der St.-Michaels-Kapelle erstreckt. Die restaurierten Malereien zeigen verschiedene Personen in Begegnungen mit dem Tod in detailreicher Ausführung.
Die ursprüngliche Kunstwerk wurde von Galienus Entringer zwischen 1557 und 1559 im Rathaus gemalt und 1560 auf Anweisung des Rates durch eine neue Version ersetzt. Dies war Teil von Veränderungen in der künstlerischen Darstellung religiöser Themen während dieser Periode.
Die Darstellungen zeigen Menschen aus verschiedenen Gesellschaftsschichten im Gespräch mit dem Tod, was die mittelalterliche Vorstellung von Sterblichkeit und dem Jenseits widerspiegelt.
Die wiederhergestellten Malereien befinden sich im Vorhof der St.-Michaels-Kapelle und sind leicht zugänglich nach ihrer umfassenden Restaurierung. Der Besuch ist idealerweise während der regulären Öffnungszeiten der Kapelle möglich.
Die Werke erlitten schwere Schäden während eines Luftangriffs 1944 und wurden anschließend durch Künstler Wolfram Köberl 1963 rekonstruiert. Diese Wiederherstellung bewahrte ein wichtiges kulturelles Vermögen, das sonst verloren gegangen wäre.
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