Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth, Freilichtmuseum in Mödlareuth, Deutschland.
Das Deutsch-Deutsche Museum in Mödlareuth ist ein Freilichtmuseum, das sich auf 15.000 Quadratmetern auf beiden Seiten der heutigen Grenze zwischen Bayern und Thüringen erstreckt. Die Ausstellung zeigt Original-Grenzanlagen, Militärfahrzeuge und persönliche Gegenstände, die den Alltag während der deutschen Teilung dokumentieren.
Das Dorf wurde 1966 durch eine Betonmauer geteilt, die bis 1990 das Dorf trennte und ihm den Spitznamen Kleines Berlin einbrachte. Diese Zeit der Abtrennung endete mit dem Fall der Mauer und der Wiedervereinigung Deutschlands.
Das Museum zeigt, wie die Mauer den Alltag der Menschen in diesem Dorf prägte und wie Nachbarn plötzlich getrennt wurden. Besucher sehen Spuren dieser Trennung in den erhaltenen Anlagen und verstehen, was es bedeutete, so dicht an der Grenze zu leben.
Der Besuch erfordert Zeit zum Erkunden der Freiluftflächen und zum Durchlesen der Informationstafeln, besonders bei kühlerem Wetter. Bequeme Schuhe sind ratsam, da das Gelände größtenteils aus Außenbereichen besteht und unterschiedliche Bodenbedingungen hat.
Das Museum steht buchstäblich auf beiden Seiten der heutigen Grenze, wobei ein Teil in Bayern und ein Teil in Thüringen liegt. Diese geografische Besonderheit ermöglicht es Besuchern, in wenigen Schritten zwischen zwei deutschen Bundesländern zu wechseln.
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