Strategischer Bahndamm, nicht fertiggestellte Eisenbahnstrecke in Deutschland
Das Strategic Railway Embankment ist eine geplante Eisenbahnlinie, die das Ruhrgebiet mit der Südwestgrenze Deutschlands verbinden sollte. Der Bau begann 1904, wurde aber nach dem Ersten Weltkrieg unterbrochen, sodass nur Teilabschnitte mit Dämmen, Brücken und Tunneln entstanden.
Die Linie wurde ab 1904 als militärisches Projekt geplant, um Truppen schnell zur französischen Grenze zu bringen. Der Erste Weltkrieg und später politische Spannungen führten zur Aufgabe des Projekts, wobei etwa 13 Kilometer zwischen Holzheim und Rommerskirchen teilweise vollendet wurden.
Der Name verweist auf die Bedeutung für die Militärstrategie, doch heute nutzen Wanderer und Radfahrer die erhaltenen Abschnitte als Naherholungsraum. Die Landschaft erzählt von einer Zeit, als Eisenbahnen für Kriegsplanung entscheidend waren.
Die erhaltenen Abschnitte sind hauptsächlich zwischen Neuss und Rommerskirchen zugänglich und dienen heute als Fuß- und Radweg. Besucher sollten beachten, dass die Strecke offen ist, aber einige Teile von Privatgrundstücken durchlaufen oder durch aktive Eisenbahnbereiche führen.
Während des Kalten Krieges wurden einige Tunnel in Bunker umgewandelt, um Menschen Schutz zu bieten. Diese unterirdischen Strukturen zeigen, wie die historische Infrastruktur über Jahrzehnte für völlig neue Zwecke genutzt wurde.
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