Fürstenhaus Herrenhausen-Museum, Königliches Museum in Herrenhausen-Stöcken, Deutschland.
Das Fürstenhaus Herrenhausen-Museum ist ein zweigeschossiges Barockpalais im Stadtteil Herrenhausen-Stöcken in Hannover, das heute als Museum genutzt wird. Es beherbergt Möbel, Gemälde, Porzellan und Skulpturen aus der Barockzeit und liegt unmittelbar neben dem Großen Garten von Herrenhausen.
Das Palais wurde 1721 im Auftrag des Königs von Großbritannien für seine Tochter errichtet und spiegelt den barocken Baustil dieser Zeit wider. Es diente über Generationen als eine der fürstlichen Residenzen in Hannover, bevor es später als Museum zugänglich gemacht wurde.
Das Museum zeigt Porträts und Landschaftsgemälde aus fürstlichen Residenzen des Hauses Braunschweig-Lüneburg, die heute noch besichtigt werden können. Diese Werke geben einen direkten Einblick, wie die höfische Welt im 17. und 18. Jahrhundert nach außen wirken wollte.
Die Räume können in eigenem Tempo oder mit einer kleinen Gruppe besichtigt werden, ohne festen Rundgang. Wer mit mehr als zehn Personen kommt, sollte vorab anrufen, um den Besuch abzustimmen und bei Bedarf eine Führung durch die historischen Räume zu buchen.
Ein Deckengemälde aus dem 18. Jahrhundert zeigt die Göttin Juno auf Wolken, begleitet von einem Pfau und Putten, und gehört zu den wenigen noch erhaltenen Beispielen dieser Art in Hannover. Das Gemälde befindet sich noch in einem der Originalräume des Palais und kann dort direkt betrachtet werden.
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