Hardenbergsches Haus, Winterpalast in Herrenhausen-Stöcken, Deutschland.
Das Hardenbergsches Haus ist ein Schloss in Herrenhausen-Stöcken mit symmetrischer Architektur, hohem Mansarddach und zentraler Projektion. Eine doppelte Freitreppe verbindet die Hauptgebäude und unterteilt den Zugangsbereich.
Friedrich Karl von Hardenberg beauftragte 1749 den Architekten Johann Paul Heumann mit dem Bau dieser Residenz, die bis 1751 fertiggestellt wurde. Das Gebäude war mit Winterräumen ausgestattet, um Pflanzen vor Frost zu schützen.
Das Gebäude zeigt französische Barockeinflüsse und beherbergt aufwendig gearbeitete Ölgemälde in den Wandpaneelen des Gartensaals. Diese Details zeugen vom Geschmack der Auftraggeber und ihrer Verbindung zu europäischen Kunsttraditionen.
Das Gebäude befindet sich in der Alte Herrenhäuser Straße und funktioniert heute als Veranstaltungsstätte für Konferenzen und Empfänge. Nach einer grundlegenden Renovierung im Jahr 2000 kann es für spezielle Anlässe genutzt werden.
Französische Generäle nutzten das Gebäude im frühen 19. Jahrhundert: Édouard Adolphe Mortier etablierte hier sein Hauptquartier, gefolgt von Jean Baptiste Jules Bernadotte, der später König von Schweden und Norwegen wurde. Diese Episode verbindet das Haus mit bedeutenden europäischen Ereignissen jener Zeit.
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