Groß Dölln, Ortsteil in Templin, Deutschland
Groß Dölln ist eine ländliche Siedlung in der Nähe von Templin, die sich an einer Waldstraße ausstreckt und als Dreieck mit den Nachbarorten Zehdenick und Joachimsthal verbunden ist. Die Ortschaft liegt auf etwa 57 Metern Höhe in einer waldarmen Gegend, wo eine Glashütte seit frühen Zeiten Geschichte geprägt hat.
Die erste dauerhafte Besiedlung entstand 1747, als sechs Familien aus der Pfalz sich hier niederließen, angelockt durch eine bereits seit 1725 betriebene Glashütte. Diese frühe Gründung machte die Gegend zu einem Zentrum handwerklicher Tradition in Brandenburg.
Die neugotische Kirche mit ihrem markanten Turm ist Mittelpunkt des Dorflebens und prägt das Ortsbild nachhaltig. Im Inneren findet sich ein Kronleuchter aus dem Erbe der nahegelegenen Carinhall-Geschichte, der von der bewegten Vergangenheit der Region erzählt.
Besucher erreichen Groß Dölln über die A11-Autobahn von Berlin und biegen dann auf die B167-Bundesstraße ab, um die letzten Kilometer bis zur Ortschaft zu fahren. Es empfiehlt sich, mit dem Auto anzureisen, da der Ort am besten auf diesem Weg erreichbar ist.
Der ehemalige sowjetische Militärflugplatz in der Nähe wurde zu einem Testgelände für Fahrzeugtechnik umgewandelt und dient heute als Michelin Driving Center. Dieses unerwartete Kapitel verbindet die militärische Vergangenheit des Kalten Krieges mit moderner Automobilinnovation.
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