Haus Stockum, Niederungsburg in Willich, Deutschland.
Haus Stockum ist ein Ziegelbauwerk auf einem umwallten Gelände in Willich und zeigt Merkmale der Wehrarchitektur aus dem frühen 17. Jahrhundert. Das Gebäude mit seinem Wassergrabensystem verkörpert die defensive Bauweise, die in der Niederrhein-Region typisch war.
Die ursprüngliche Anlage entstand 1408 als Klüppelsrade-Gut unter Arnold von Huntzler und wurde später von Reiner von Hasselholtz übernommen. Die heute sichtbare Struktur wurde in ihrer heutigen Form 1621 fertiggestellt und prägt seither das Landschaftsbild der Region.
Der Name des Schlosses erinnert an frühere Besitzungen in den Niederlanden und zeigt die Verbindung zwischen deutschen und niederländischen Adelsfamilien in dieser Grenzregion. Diese Verbindung prägt bis heute das Aussehen und die Bauweise des Gebäudes.
Das Schloss liegt zwischen dem Stadtteil Anrath und dem Dorf Clörath und ist über lokale Wege erreichbar. Die Umgebung ist flach und eignet sich gut für einen Spaziergang, um die Wehranlage von außen zu erkunden.
Das Gelände trägt die Merkmale einer mittelalterlichen Wehranlage, doch wurde es gezielt mit einem Wassergrabensystem ausgebaut, das es gegenüber anderen Befestigungen der Zeit unterscheidbar macht. Dieses Wassergrabensystem war nicht nur eine defensive Maßnahme, sondern prägt bis heute das Aussehen und die Wahrnehmung des Ortes.
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