Haus Watereck, Mittelalterlicher Rittersitz im Stadtteil Vierlinden, Duisburg, Deutschland
Das Haus Watereck ist eine mittelalterliche Burg in Duisburg mit Wehrtürmen und einem Grabensystem, das vom Brusbach-Bach gespeist wurde. Die Anlage lag strategisch an der Watereckstraße und nutzte das Wasser zur Verteidigung.
Die Burg ging aus dem Besitz der Herren von Hiesfeld durch eine Heirat an die Herren von Boeningen über. Im Lauf der Jahrhunderte wechselte sie mehrfach den Besitzer, bis sie 1755 in bürgerliche Hände kam.
Der Ort war Sitz einer adeligen Familie und spielte eine Rolle in der regionalen Herrschaftsstruktur des Herzogtums Kleve. Heute können Besucher an den Überresten erkennen, wie wichtig solche Burgen für die lokale Macht waren.
Die Überreste sind auf dem Gelände sichtbar und geben einen Einblick in mittelalterliche deutsche Befestigungsarchitektur und Wasserschutzsysteme. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da der Zugang zu den Fundamenten uneben sein kann.
Senator Arnold Huyssen erwarb das Gut 1755 und markierte damit den Übergang von einer adeligen zu einer bürgerlichen Besitzerschaft. Sein Erwerb bedeutete, dass die Burg stark verkleinert wurde und nur noch etwa 60 Morgen Land umfasste.
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