Duisburg, Industriemetropole in Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Duisburg ist eine Großstadt in Nordrhein-Westfalen, die am Zusammenfluss von Rhein und Ruhr liegt und sieben Verwaltungsbezirke umfasst. Die Stadt erstreckt sich über eine Fläche von 232 Quadratkilometern mit ausgedehnten Industriezonen, Wohnvierteln und Grünflächen entlang der Flussufer.
Die Siedlung entstand als römischer Handelsposten und entwickelte sich im Mittelalter als Mitglied der Hanse zu einem wichtigen Handelszentrum. Im 19. und 20. Jahrhundert wurde sie durch Stahlproduktion und Kohlebergbau zu einem der größten Industriestandorte Europas.
Im Landschaftspark Nord nutzen Besucher und Einheimische alte Industriebauten für Konzerte, Filmvorführungen und abendliche Spaziergänge zwischen den beleuchteten Hochöfen. Familien treffen sich in den stillgelegten Anlagen zum Klettern, Tauchen in ehemaligen Gasometern oder zum Picknicken auf den grünen Flächen zwischen den Stahlkonstruktionen.
Der öffentliche Nahverkehr umfasst drei Straßen- und U-Bahn-Linien, die alle Stadtteile verbinden und direkte Verbindungen nach Düsseldorf bieten. Die meisten Sehenswürdigkeiten und Parks sind zu Fuß oder mit dem Fahrrad über ausgebaute Wege entlang der Flüsse und Kanäle erreichbar.
Der Innenhafen erstreckt sich über 40 Kilometer Uferlinie mit 21 Hafenbecken und ist der größte Binnenhafen weltweit für Seeschiffe. Einige der alten Getreidespeicher am Wasser wurden in Büros, Restaurants und Wohnungen umgewandelt, während die Kräne und Lagerhallen weiterhin in Betrieb bleiben.
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