Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Kunstmuseum in Duisburg, Deutschland.
Das Museum Küppersmühle nutzt eine ehemalige Getreidemühle mit Stahlsilos am Innenhafen. Der siebengeschossige Mühlenbau von 1908 zeigt eine helle Betonfassade mit fünf oben gerundeten Vertikalbahnen unter dem durchbrochenen Metallschriftzug „KÜPPERSMÜHLE“; daneben stehen die 1934 ergänzten 42,75 Meter hohen Stahlsilos und ein dunkelrotes Backsteingebäude, verbunden durch eine geschlossene Brücke. Herzog & de Meuron schufen Ausstellungsräume mit 6 Meter hohen Decken, grauem türkischem Basalt und hohen Fensterschlitzen.
Das Gebäude diente über einhundert Jahre lang als Getreidemühle, bis die Nutzung 1972 endete und es anschließend leer stand. Schweizer Architekten wandelten es Ende der 1990er Jahre in ein Museum um, das schließlich 1999 öffnete.
Die Sammlung konzentriert sich auf deutsche Kunstschaffende nach dem Zweiten Weltkrieg, und Besucherinnen und Besucher treffen hier auf Werke von bekannten Namen wie Georg Baselitz und Gerhard Richter. Der Ort vermittelt durch diese Auswahl einen Eindruck davon, wie sich deutsche Künstler in der Nachkriegszeit ausgedrückt haben.
Das Museum ist mehrere Tage die Woche geöffnet, und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen können alle Bereiche erreichen, da der Ort vollständig für Rollstühle zugänglich ist. Es lohnt sich, vorher die genauen Öffnungszeiten zu überprüfen und genug Zeit für jeden Besuch einzuplanen.
Die 42,75 Meter hohen Stahlsilos von 1934 wurden mit dem Erweiterungsbau 2021 erstmals für Besucher zugänglich; auf ihnen ist eine Aussichtsplattform geplant. Der Anbau von Herzog & de Meuron verbindet das Stammhaus über die historischen Silos mit den neuen Ausstellungsräumen.
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