Garten der Erinnerung, Kunstinstallation im Innenhafen Duisburg, Deutschland
Der Garten der Erinnerung ist eine künstlerische Installation in Duisburgs Innenhafen, wo weiß gestrichene Strukturen aus Beton zwischen geraden Wegen angeordnet sind. Die gesamte Anlage nutzt Reste von Gebäuden aus der Nachkriegszeit und transformiert den alten Industrieraum in einen Ort zur visuellen und gedanklichen Auseinandersetzung.
Das Kunstwerk wurde 1999 vom Künstler Dani Karavan geschaffen, um an die Zerstörungen und Verluste des Zweiten Weltkriegs in dieser Region zu erinnern. Der Innenhafen selbst war nach dem Krieg ein Ort des Wiederaufbaus und der industriellen Neuausrichtung.
Die Installation spricht über Erinnerung und Verlust durch ihre leeren Räume und weißen Rahmen, die zum Nachdenken einladen. Besucher erleben hier ein Kunstwerk, das sich in die Industrielandschaft einfügt und Aufmerksamkeit auf das lenkt, was oft übersehen wird.
Der Garten ist öffentlich zugänglich und lädt zum Spazieren und Erkunden auf eigene Faust ein, wobei die verschiedenen Wege Zeit für stille Betrachtung ermöglichen. Das Gelände ist eben und gut begehbar, ideal für einen Besuch zu jeder Jahreszeit.
Die Installation funktioniert durch Subtraktion statt Addition - der Künstler entfernte Material aus bestehenden Strukturen, um weiße Rahmen zu schaffen. Diese Technik macht das Gelände zu einem unerwarteten Ort, an dem man die Umgebung durch künstlerische Leerstellen neu betrachtet.
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