Krefeld-Uerdinger Brücke, Stahlbrücke in Krefeld, Deutschland.
Die Krefeld-Uerdinger Rheinbrücke ist eine Stahlkonstruktion, die das Rheinufer in Krefelds Uerdingen mit Mündelheim in Duisburg verbindet. Zwei Fahrbahnen ermöglichen den Verkehrsfluss über den Fluss hinweg, wobei die Stahlträger das charakteristische Merkmal des Bauwerks bilden.
Das Bauwerk entstand in den 1930er Jahren als Meisterleistung der damaligen Stahlbaukunst. Nach seiner Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde es nach den ursprünglichen Plänen wieder aufgebaut und nahm 1950 den Betrieb auf.
Die Brücke steht unter Denkmalschutz und zeigt die Handschrift der 1930er Jahre, als Ingenieure begannen, Stahlkonstruktionen neu zu denken. Wer sie überquert, sieht an ihrer Gestaltung noch heute diese Zeit der technischen Erneuerung.
Der Übergang kann zu Fuß oder mit dem Auto genutzt werden, wobei die Fahrbahn bei Wartungsarbeiten manchmal eingeengt wird. Besucher sollten sich vor Fahrten informieren, da Reparaturen die Bedingungen verändern können.
Während der Bauarbeiten 1933 stießen Arbeiter auf einen versteinerten Schädel eines Wals aus dem Tertiär. Das Fossil befindet sich heute im Ruhr-Museum in Essen und zeigt, dass diese Region einst vom Meer bedeckt war.
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