Haus Greiffenhorst, Denkmalgeschütztes Schloss im Stadtteil Linn, Krefeld, Deutschland.
Das Haus Greiffenhorst ist ein dreigeschossiges neoklassizistisches Gebäude in Krefeld mit einer achteckigen Mittelstruktur und vier zweigeschossigen Flügeln, die sich nach den vier Himmelsrichtungen erstrecken. Die räumliche Komposition schafft eine proportionierte Abfolge von Räumen, die für verschiedene Nutzungen geeignet sind.
Das Gebäude entstand zwischen 1838 und 1843 nach den Plänen von Inspektor Otto von Gloeden im Auftrag des Seidenmanufakturanten Cornelius de Greiff als Jagdschloss. Der Bau spiegelt den Wohlstand und Geschmack einer Krefelder Unternehmerfamilie des 19. Jahrhunderts wider.
Das Haus wird heute als Veranstaltungsort für Ausstellungen, Konzerte und Lesungen genutzt und verbindet dabei seine ursprüngliche Zweckbestimmung mit zeitgenössischen kulturellen Aktivitäten. Besucher erleben hier ein aktives Kulturzentrum, das lokal verankert ist und regelmäßig die Gemeinschaft anzieht.
Das Anwesen liegt etwa 1,2 Kilometer von der Burg Linn entfernt und kann zusammen mit dieser besichtigt werden, was einen Besuch in der historischen Gegend ermöglicht. Die Räume sind für Veranstaltungen ausgelegt und können je nach Anlass besichtigt werden.
Die architektonische Gestaltung nutzt durchgehend den goldenen Schnitt in ihrer Struktur und vereint Berliner Neoklassizismus mit süddeutschen Parkschloss-Elementen. Diese harmonische Verbindung mathematischer Proportion mit ästhetischem Geschmack macht das Gebäude zu einem besonderen Beispiel der Krefelder Architektur.
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