Deutsches Textilmuseum, Textilmuseum in Krefeld, Deutschland.
Das Deutsche Textilmuseum nutzt einen eigens errichteten Neubau am Andreasmarkt in der Altstadt von Krefeld-Linn, in dem es seit 1981 untergebracht ist. Die Sammlung umfasst über 30.000 Objekte aus allen Teilen der Welt von der Antike bis zur Gegenwart. Aus konservatorischen Gründen gibt es keine Dauerausstellung: Das Museum wechselt seine Ausstellung drei- bis viermal im Jahr und ist zwischen den Ausstellungen geschlossen. Im Foyer zeigen spezielle Schubladenschränke einen Querschnitt der Bestände.
Die Sammlung entstand aus Lehrmaterialien für die Textilarbeiter Krefelds im späten 19. Jahrhundert, ergänzt durch die Textilsammlung des Bildhauers Jakob Krauth. 1880 wurde daraus die Königliche Gewebesammlung; 1936 übernahm die Stadt Krefeld die Sammlung. Nach dem Zweiten Weltkrieg richtete das Land Nordrhein-Westfalen eine Forschungsstelle für die Restaurierung historischer Gewebe ein, und beide bilden seit 1975 das Textilmuseum Krefeld. 1981 zog es in einen eigens errichteten Neubau am Andreasmarkt.
Das Museum zeigt Stoffe, die die Handwerkstradition und Industriegeschichte der Region widerspiegeln. Die Ausstellungen verbinden alte Webtechniken mit zeitgenössischen Textildesigns und zeigen, wie Krefeld als Zentrum der Textilindustrie geprägt wurde.
Das Museum befindet sich in Krefeld und ist an den meisten Tagen geöffnet, wobei die Öffnungszeiten je nach Jahreszeit variieren. Besucher sollten sich vor dem Besuch erkundigen, da es regelmäßig wechselnde Ausstellungen und möglicherweise temporäre Schließungen gibt.
Das Museum präsentiert seine Sammlung durch regelmäßig wechselnde Ausstellungen, da die empfindlichen historischen Textilien durch längere Dauerausstellungen beschädigt würden. Diese Rotation ermöglicht es Besuchern, immer wieder neue Teile der umfangreichen Sammlung zu entdecken.
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