Krefeld, Industrielle Hafenstadt in Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Krefeld liegt im Westen von Nordrhein-Westfalen, wo das Stadtgebiet flaches Land zwischen Rhein und niederländischer Grenze einnimmt. Der Stadtkern verteilt sich auf mehrere Bereiche mit Geschäften, Verwaltungsgebäuden und Wohnblöcken, während der Bezirk Uerdingen weiter nördlich einen Hafen am Fluss betreibt.
Die Siedlung entstand im Mittelalter als Dorf und wurde 1373 erstmals urkundlich erwähnt. Nach 1600 fanden hier Mennoniten Zuflucht, die den Seidenhandel aufbauten und die spätere Entwicklung zur Industriestadt prägten.
Der Name stammt vom mittelalterlichen Krickenbeck, einem Bach mit Gehölz am Ufer, der durch die frühe Siedlung floss. Heute leben hier Menschen aus unterschiedlichen Ländern, deren Alltag sich auf Märkten, in Parks und in den Straßen der Wohnviertel abspielt.
Die Hauptbahnhofslage vereinfacht Reisen in andere deutsche Städte und zum Flughafen Düsseldorf, erreichbar mit durchgehenden Zügen. Viele Wege im Zentrum sind für Fußgänger gut nutzbar, während Radwege entlang der Straßen verlaufen.
In den 1960er Jahren wurde hier ein privater Zoo eröffnet, der sich auf Affen und Großkatzen spezialisierte, bis er später geschlossen wurde. Einige Gebäude aus dieser Zeit stehen noch und erinnern an das frühere Projekt.
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