Schloss Pesch, Mittelalterliches Schloss in Meerbusch, Deutschland
Schloss Pesch ist ein Schloss in Meerbusch, Nordrhein-Westfalen, das aus einem Hauptgebäude mit 13 Fensterachsen besteht und von drei Nebengebäuden sowie einem Uhrturm umgeben ist. Die gesamte Anlage wird von Wald eingefasst, der die Konstruktion in die natürliche Umgebung einbettet.
Die Stätte wurde 1311 erstmals als Peschhof erwähnt und kam 1368 in den Besitz der Familie Knop, als Ritter Godert Knop sie seiner Ehefrau übertrug. Diese frühe Dokumentation zeigt, dass die Anlage bereits im Spätmittelalter ein bedeutsamer Wohnsitz war.
Das Schloss steht auf einem Gelände mit Spuren römischer Besiedlung, die bis in die Antike zurückreichen. Besucher können heute noch Hinweise auf diese frühe Geschichte in der Landschaft erkennen.
Der Ort ist heute als Wohnkondominiums und Büroflächen genutzt, wodurch der Zugang zum Inneren begrenzt ist. Die umgebenden Waldflächen sind jedoch über Wanderwege erreichbar und laden zu Spaziergängen ein.
Während des Siebenjährigen Krieges lagerten französische Soldaten 1758 nordwestlich des Schlosses, bevor sie in der nahegelegenen Schlacht von Krefeld kämpften. Diese militärische Episode zeigt, wie das Schloss in größere europäische Konflikte verwickelt wurde.
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