Haus Gripswald, Wasserschloss in Meerbusch, Deutschland
Haus Gripswald ist ein Wasserschloss in Meerbusch mit einem vierkantigen Ziegelbau und einem zweigeschossigen rechteckigen Hauptgebäude. Eine runde Ecktürme am Eingang prägt die Außenansicht dieses Anwesens.
Das Anwesen wird erstmals als Bauernhof im 12. Jahrhundert erwähnt und erhielt 1422 den Status eines Lehngutes. Es blieb unter kurfürstlicher Kontrolle bis zur Säkularisierung.
Der Rundturm enthält 28 romanische Doppelsäulen, die aus den Ruinen des Klosters St. Maria und Andreas in Knechtsteden bei Dormagen stammen. Diese Säulen zeigen die Verbindung zwischen dem Wasserschloss und religiösen Baudenkmälern der Region.
Die östliche Seite des Gebäudes ist heute privat genutzt und kann nur von außen besichtigt werden. Besucher sollten die Grenze des Privatgrundstücks respektieren und den Blick auf die Architektur von der öffentlich zugänglichen Seite genießen.
Der Rundturm wurde 2018 aufgestockt und änderte damit das traditionelle Erscheinungsbild des Anwesens. Diese relativ junge Veränderung an einem alten Gebäude zeigt, wie Denkmäler noch heute angepasst werden.
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