Brücke der Solidarität, Stahlbogenbrücke in Duisburg, Deutschland.
Die Brücke der Solidarität ist eine stählerne Bogenbrücke, die sich über den Rhein spannt und die Stadtteile Rheinhausen und Hochfeld verbindet. Drei Fahrbahnen ermöglichen den Verkehr in beide Richtungen, wobei die mittlere Spur flexibel gesteuert werden kann.
Die ursprüngliche Admiral-Graf-Spee-Brücke wurde 1945 zerstört und durch diese neue Konstruktion ersetzt, die 1950 fertiggestellt wurde. Der Wiederaufbau war Teil der Erneuerung Duisburgs nach dem Zweiten Weltkrieg.
Die Brücke erhielt ihren Namen 1988, als Zehntausende Stahlarbeiter hier für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze protestierten. Das Ereignis machte den Namen zu einem Symbol für Arbeiterkämpfe in der Region.
Der Fußgänger- und Fahrradverkehr nutzt separate Wege entlang der Brücke, was einen sicheren Durchgang ermöglicht. Die variable Mittelspur erfordert Aufmerksamkeit beim Überqueren während der Rushhour, wenn sich die Fahrtrichtung ändert.
Die mittlere Fahrbahn funktioniert wie ein Verkehrsschieber und kann je nach Bedarf in beide Richtungen fahren, ähnlich dem Londoner Piccadilly Circus. Dieses System wurde eingeführt, um den schwankenden Pendlerverkehr zwischen den beiden Stadtteilen flexibel zu bewältigen.
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