Stadtwerketurm, Industrieschornstein in Duisburg, Deutschland
Der Stadtwerketurm ist ein Industrieschornstein in Duisburg mit einer Höhe von etwa 200 Metern und besteht aus vier vertikalen Rohren. Drei der Rohre waren ursprünglich für die Rauchabführung bestimmt, während das mittlere Rohr einen Aufzug zur Verfügung stellte, der Menschen nach oben transportierte.
Die Konstruktion fand zwischen 1966 und 1967 statt und diente dann jahrzehntelang als Hauptschornstein des Heizkraftwerks der Stadt. Im Jahr 2012 wurde die Anlage stillgelegt, woraufhin sich die Struktur allmählich zu einem neuen Symbol der Stadt entwickelte.
Der Turm wurde nach seiner Stilllegung zum Wahrzeichen der Stadt und trägt die Unternehmensfarben Grün, die ihn nachts besonders sichtbar machen. Die Grünbeleuchtung ist Teil der Identität Duisburgs geworden und wird von Bewohnern und Besuchern gleichermaßen erkannt.
Ein Aufzug in der Mitte ermöglicht den Aufstieg für Besucher, kann aber in Abhängigkeit von den Betriebsbedingungen zugänglich sein. Die beste Sicht bietet sich bei Einbruch der Dunkelheit, wenn die grüne Beleuchtung die Struktur erleuchtet und sie vom Grund aus sichtbar wird.
Die grüne Illumination wurde 1999 mit etwa 50 Scheinwerfern installiert, die den Turm nachts leuchtend machen und ihn von vielen Stellen der Stadt sichtbar halten. Dieses Beleuchtungssystem ist einer der Gründe, warum der Schornstein heute von Bürgern schneller erkannt wird als sein ursprünglicher Zweck.
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