Halde Rheinpreußen, Bergbau-Aussichtspunkt in Moers, Deutschland
Die Halde Rheinpreußen ist ein Schuttkegelhuegel, entstanden aus Materialien der Kohlebergbaustatte Rheinpreuben, und erreicht eine Hohe von 103 Metern ueber dem Gelande. An ihrer Spitze steht die Geleucht-Installation, eine rote Lampenstruktur aus mehreren Pfosten, die die Oberflaeche dominiert und waehrend der Nacht beleuchtet wird.
Diese Hugellandschaft entstand 1963 aus den Abraumprodukten der Kohlezeche Rheinpreuben, Schacht 5/9, und repraesentiert somit ein wichtiges Relikt der Industriegeschichte der Region. Die Geleucht-Kunstinstallation wurde später hinzugefügt, um das Erbe dieser Bergbauvergangenheit zu wuerdigen.
Der rote Leuchtkörper Geleucht erzählt von der Vergangenheit des Bergbaus in dieser Region, und wenn man sie betrachtet, versteht man, wie wichtig diese Industrie für die Menschen hier war. Besucher können die Installation nachts sehen, wenn das rote Licht die Landschaft in eine ganz andere Atmosphäre taucht.
Der Berg kann über Wege und Treppen erklommen werden, wobei Besucher verschiedene Zugangspunkte finden, um hinaufzusteigen. Die Spitze bietet von oben einen Aussichtsplatz, von dem aus man die Landschaft rund um Moers und darüber hinaus betrachten kann.
Die rote Lampeninstallation an der Spitze wurde von dem Künstler Otto Piene entworfen und ist bis heute eine der bekanntesten Kunstwerke in der Region. Besucher sollten die Anlage nachts sehen, wenn die Beleuchtung am deutlichsten zu erkennen ist und die Umgebung in ein rotes Licht taucht.
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