Halde Schöttelheide, Bergbauhalde in Bottrop, Deutschland.
Die Halde Schöttelheide ist ein ehemaliges Bergbaugebiet in Bottrop, das sich als grüner Hügel über die industrielle Umgebung erhebt. Die Böschungen sind heute bewachsen und bilden eine natürliche Struktur, auf der verschiedene Wanderwege zum Gipfel führen.
Der Hügel entstand aus Materialien, die beim Abbau der Zeche Rheinpreußen anfallen während der Blütezeit des Ruhrgebiet-Bergbaus. Nach dem Stilllegung der Mine wurde das Gelände natürlich begrünt und in einen öffentlichen Erholungsort umgewandelt.
Der Ort trägt den Namen der nahegelegenen Schöttelheide und erinnert an die Bergbautradition der Region. Besucher finden heute Informationstafeln vor Ort, die die industrielle Vergangenheit und die ökologische Umgestaltung dokumentieren.
Das Gelände ist über mehrere Parkplätze leicht erreichbar, und Beschilderungen kennzeichnen die verschiedenen Wege zum Gipfel. In trockenen Monaten sind die Wege gut begehbar, während nach Regen die Oberflächen rutschig werden können.
Der Hügel ist ein Beispiel für 'Haldenbegrünung', wobei steinige Ablagerungen ohne menschliches Zutun langsam zu natürlichen Grünflächen werden. Diese ungeplante Natur zieht heute seltene Pflanzen und Insektenarten an, die sich auf künstlich geschaffenen Lebensräumen spezialisiert haben.
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