Haus an der Heuport, Gotisches Patriziergebäude am Domplatz, Regensburg, Deutschland
Das Haus an der Heuport ist ein vierflugeliges Gebaude am Domplatz in Regensburg mit einer Reihe von Gotischen Spitzbogenfenstern. Es steht gegenuber der Westfassade des Regensburger Doms und praegt mit seiner Architektur den Platz.
Das Gebaude wurde um 1300 von dem Kaufmannspatron Hansgraf Carl der Chrazzer erbaut und erlebte im Laufe der Jahrhunderte mehrere Umgestaltungen. Eine wesentliche Barockumwandlung fand 1713 statt und pragte das Aussehen erheblich.
Der Name stammt vom Heutor, einem ehemaligen Wassertore, das zum jüdischen Viertel führte, und verweist auf einen früheren Heunmarkt in der Nähe. Die Lage und Benennung spiegeln die mittelalterliche Struktur Regensburgs wider.
Das Gebaude beherbergt heute auf seinem Suedteil das Gasthof Haus Heuport Restaurant, waehrend der Nordteil das Hotel Kaiserhof betreibt. Besucher koennen das Aeussere vom Domplatz aus betrachten und die naechstgelegenen Lokale erkunden.
Waehrend Renovierungsarbeiten zwischen 1936 und 1937 wurden Gotische Malereien im Innenraum entdeckt, die Jahrhunderte lang verborgen geblieben waren. Diese Funde zeigen die reiche kuenstlerische Geschichte, die unter staenkeren Veraenderungen vergraben lag.
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