Haus des Deutschen Metallarbeiterverbandes, Modernistisches Gewerkschaftsgebäude in Kreuzberg, Deutschland
Das Haus des Deutschen Metallarbeiterverbandes ist ein Bürogebäude der Arbeiterbewegung in Kreuzberg und zeigt mit seiner Dreiecksform, gekrümmten Fassade und horizontalen Fensterbändern klare Merkmale der Moderne. Ein zentraler höherer Bereich verbindet zwei seitliche Flügel und verleiht der Struktur seine charakteristische Silhouette.
Das Gebäude wurde 1930 als Hauptquartier des Deutschen Metallarbeiterverbandes eröffnet und diente der Arbeiterbewegung. Nach der Machtergreifung 1933 wurde es von der Nazi-Arbeitsbehörde beschlagnahmt und im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt.
Das Gebäude zeigt die Neue Sachlichkeit mit seiner klaren Form und funktionalen Details aus Stahl und Naturstein. Besucher sehen heute noch diese charakteristische Designsprache an den horizontalen Fensterbändern und der sparsamen Verzierung.
Das Gebäude befindet sich an der Alten Jakobstraße in einem gut erreichbaren Bereich von Kreuzberg und beherbergt heute Büros für die gewerkschaftliche Bezirksleitung mehrerer deutscher Länder. Der Ort lässt sich einfach mit den Verkehrsmitteln erreichen und die Architektur ist vom Gehweg aus sichtbar.
Im Eingangsbereich führt eine bronzene Wendeltreppe zu einem erhöhten Geschoss mit einem Konferenzsaal hinter großen Glasfenstern. Diese markante Treppe war technisch fortschrittlich und ermöglichte eine funktionierende Raumaufteilung für die damalige Arbeiterbewegung.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.