Friedrichshain-Kreuzberg, Verwaltungsbezirk im östlichen Berlin, Deutschland.
Friedrichshain-Kreuzberg ist ein Verwaltungsbezirk im östlichen Berlin, der sich entlang des Spreeufers erstreckt und ehemalige Ost- und Westberliner Gebiete vereint. Die Gegend umfasst Wohnviertel mit Altbauten, breite Straßen mit Baumreihen und mehrere Grünflächen, die sich über beide Flussufer verteilen.
Die Zusammenlegung der beiden Bezirke fand 2001 statt und verband Gebiete, die zuvor durch die Berliner Mauer voneinander getrennt waren. Diese Teilung dauerte von 1961 bis 1989 und prägte die Entwicklung beider Seiten unterschiedlich.
Der Bezirk trägt Namen, die an historische Personen und Wahrzeichen erinnern, während sich heute Ateliers, Clubs und Läden in ehemaligen Fabriken und Hinterhöfen ansiedeln. An Markttagen treffen sich Einheimische verschiedener Herkunft auf belebten Plätzen, wo Döner-Imbisse neben Bioläden stehen.
Mehrere U-Bahn-Linien durchqueren den Bezirk und verbinden die Viertel untereinander sowie mit anderen Teilen der Stadt. Fahrradwege führen entlang des Flusses und durch Nebenstraßen, während Busse auch weniger zentrale Ecken erreichen.
Jedes Jahr im Sommer findet auf der Oberbaumbrücke eine spielerische Schlacht statt, bei der Bewohner der beiden ehemaligen Bezirkshälften Gemüse aufeinander werfen. Diese Tradition erinnert an die frühere Teilung, wird heute aber als Fest gefeiert.
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