Berliner Philharmonie, Konzertsaal im Kulturforum, Berlin, Deutschland
Die Berliner Philharmonie ist ein Konzertsaal im Kulturforum mit einem ungewöhnlichen fünfeckigen Auditorium, dessen Sitze wie Stufen um den zentralen Bühnenbereich angeordnet sind. Das Gebäude bietet Platz für etwa 2.440 Besucher in einer Anordnung, die alle nah bei den Musikern sind.
Der Architekt Hans Scharoun entwarf das Gebäude und ließ es zwischen 1960 und 1963 erbauen, nachdem der ursprüngliche Konzertsaal im Zweiten Weltkrieg zerstört worden war. Der Neubau markierte einen Neuanfang für das Musikleben der Stadt nach dem Krieg.
Das Orchester nutzt den Saal für seine Konzerte und prägt damit das Musikleben der Stadt seit Jahrzehnten. Die Institution zieht Musikliebhaber aus der ganzen Welt an und schafft einen Ort, wo klassische Musik im Mittelpunkt steht.
Der Besuch funktioniert gut, wenn man sich vorher über das aktuelle Programm informiert, da die Aufführungen das ganze Jahr über variieren. Die freien Mittagskonzerte am Dienstag während der Saison sind eine gute Möglichkeit, den Ort bei geringerer Besucherzahl kennenzulernen.
Die interne Geometrie des Raums erzeugt eine besondere Akustik, bei der man von jedem Platz aus einzelne Instrumente und Stimmen klar unterscheiden kann. Diese räumliche Anordnung ermöglicht es jedem Besucher, die musikalischen Details in gleicher Weise zu erleben.
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