Tiergartenstraße 4, Gedenkstätte im Bezirk Tiergarten, Berlin, Deutschland
Tiergartenstrasse 4 ist eine graue Gebäudestruktur in Berlin, die heute als Gedenkstätte dient und an ein medizinisches Verbrechenprogramm erinnert. Der Ort zeigt durch Ausstellungen, Informationstafeln und ein blauglasernes Kunstwerk, wie hier systematische administrative Entscheidungen getroffen wurden.
Das Gebäude war von 1940 bis 1945 das Zentrum für die administrative Koordination von medizinischen Verbrechen, bekannt als Aktion T4. Der Name stammt von der Adresse dieser Zentrale, die das gesamte systematische Programm steuerte.
Der Ort bewahrt die Erinnerung an ein düsteres Kapitel der Medizingeschichte, indem er Besuchern hilft zu verstehen, wie Ärzte und Verwaltungsbeamte an verbrechen gegen Patienten beteiligt waren. Die Ausstellungen zeigen persönliche Geschichten und dokumentieren die Auswirkungen auf betroffene Familien.
Der Ort ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, besonders per S-Bahn an der Station Bellevue oder über Buslinien entlang der Tiergartenstrasse. Führungen werden auf Anfrage angeboten und ermöglichen ein tieferes Verständnis der Ausstellung.
Die 24 Meter lange blaue Glaswand, die durch das Erdgeschoss verläuft, wurde bewusst entworfen, um den systematischen und sachlichen Charakter der Verbrechen darzustellen. Diese künstlerische Gestaltung vermittelt die Kälte der administrativen Entscheidungen auf eine Weise, die reinen Text überschreitet.
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