Gendarmenmarkt, Öffentlicher Platz in Berlin-Mitte, Deutschland.
Der Gendarmenmarkt ist ein öffentlicher Platz im Bezirk Mitte und zählt zu den bekanntesten Anlagen der Hauptstadt. In der Mitte steht das Konzerthaus, flankiert von zwei Türmen mit Kuppeln, die zur Französischen und zur Deutschen Kirche gehören.
Johann Arnold Nering legte den Platz im späten 17. Jahrhundert als Linden-Markt an. Der Name Gendarmenmarkt entstand 1799 nach den Stallungen des Kürassierregiments in der Nähe.
Die Französische Kirche beherbergt ein Museum über die Hugenotten, während die Deutsche Kirche Ausstellungen zur Geschichte des deutschen Parlamentarismus zeigt. Beide Gebäude stehen Besuchern offen und vermitteln einen Eindruck vom religiösen und politischen Erbe der Stadt.
Der Platz ist über die U-Bahn-Stationen Hausvogteiplatz an der Linie U2 und Französische Straße an der Linie U6 erreichbar. Beide Zugänge liegen wenige Gehminuten entfernt und erleichtern die Ankunft.
Im Winter verwandelt sich der Platz in einen Markt, auf dem Besucher saisonale Produkte zwischen den neoklassizistischen Fassaden finden. Die Architektur bleibt trotz der Stände gut sichtbar und bildet einen Kontrast zu den hölzernen Ständen.
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