Friedrichstadt-Passagen, Geschäftskomplex in Berlin-Mitte, Deutschland
Die Friedrichstadt-Passagen bilden ein Einkaufszentrum mit drei eigenständigen Bereichen entlang der Friedrichstrasse in Mitte, die durch unterirdische Verbindungstunnel miteinander verknüpft sind. Die Anlage verbindet Einzelhandelsflächen, Restaurants und eine Lebensmittelpassage zu einem zusammenhängenden Komplex.
Die drei Gebäude entstanden zwischen 1992 und 1996 auf Grundstücken, die nach dem Fall der Mauer neu entwickelt werden sollten. Dieses Projekt markierte die Transformation von Friedrichstrasse von einem geteilten zu einem wiedervereinigten Stadtraum.
Der Ort trägt die Namen seiner drei Abschnitte, die nach Pariser Einkaufspassagen benannt sind und die Tradition von überdachten Einkaufsstraßen fortsetzen. Die Anlage prägt das Erscheinungsbild von Friedrichstrasse durch ihre modernen Fassaden und schafft einen Treffpunkt für Einkäufer aus der ganzen Stadt.
Die Zugänge liegen direkt an der Friedrichstrasse und an seitlichen Straßen, sodass man die Passages leicht erreicht. Die Innenräume sind klima- und wettergeschützt, weshalb sich das Gelände ganzjährig gut besuchen lässt.
Die drei Architekten der Passages - Jean Nouvel, Henry Cobb und Oswald Mathias Ungers - schufen jeweils einen eigenen visuellen Stil für ihren Bereich. Diese unterschiedlichen Gestaltungen zeigen sich in den Fassaden und Raumkonzepten der einzelnen Quartiere deutlich.
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