Geschäftszentrale der Dresdner Bank, Bankgebäude in Dorotheenstadt, Berlin
Das Dresdner-Bank-Gebäude ist ein Bankgebäude in der Dorotheenstadt in Berlin-Mitte, das Elemente der Neorenaissance und des Neoklassizismus vereint. Es steht an der Ecke Behrenstraße und Hedwigskirchgasse und erstreckt sich über einen gesamten Häuserblock mit einer dreigeschossigen Fassade aus Kalkstein und ornamentalem Steinmetzwerk.
Der Architekt Ludwig Heim entwarf das Gebäude 1889 als Hauptsitz der Dresdner Bank in Berlin. Es diente dieser Funktion bis 1945, bevor es nach dem Krieg schrittweise für andere Zwecke umgenutzt wurde.
Das Gebäude steht an einer der bekanntesten Adressen im historischen Zentrum Berlins, in der Nähe von Oper und Gendarmenmarkt. Wer heute daran vorbeigeht, sieht eine Fassade, die noch immer den Stil und die Erwartungen einer Zeit widerspiegelt, in der Banken ihre Macht durch Architektur zeigen wollten.
Das Gebäude beherbergt heute das Hotel De Rome sowie Büros und ist über mehrere Eingänge zugänglich. Die Fassade ist jederzeit von der Straße aus sichtbar, aber viele Innenbereiche sind privat genutzt und daher nicht öffentlich zugänglich.
Nach dem Krieg übernahm M.M. Warburg & Co, eines der ältesten privaten Bankhäuser Deutschlands, das Gebäude und nahm dort seinen Betrieb in Berlin wieder auf. Diese Entscheidung war bemerkenswert, da das Unternehmen zuvor von den Nationalsozialisten enteignet worden war.
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